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November 23

Diese Fibel wurde in Vigdal in Norwegen gefunden. Sie ist ca. 7 cm im Durchmesser und aus Bronze gegossen.
Da die Kügelchen einen höheren Anteil an Zinn haben sind sie goldener und heben sich farblich von der anderen Bronze ab.
Damit meine Schmuckstücke lebhafter wirken arbeite ich mehrfarbig.
Als Vorlage diente ein Foto in einem Geschichtsbuch über Kleblattfibeln der Wikinger. Dann versuche ich sie einfach nachzumachen.
Manchmal schaffe ich es exakt, mal wird ein ähnliches Schmuckstück daraus und mal wirds ganz anders. Nämlich nach meinem eigenen Stil.
Einzigartig wird das Schmuckstück auch, wenn ich mal wieder altes Besteck dafür verwende.
Diese Fibel kommt sehr nahe an das norwegische Original heran.
Ganz so einfach ist es dann aber nicht. Da ich die alten Herstellungsmethoden nicht nachvollziehen kann.
Das ist experimentelle Archäologie.
Je mehr ich mich daran versuche um so mehr tauche ich in die Welt der Antike und des Mittelalters ein und fühle, wie früher das Goldschmiedehandwerk betrieben worden sein könnte.
Zitat Fossi der Gabelkönig
Wir haben im Angebot:
Handgeschorene Schafswolle (Rohwolle) von großen deutschen Wollschafen.
Die Wolle ist grob gesäubert, unbehandelt, ungekämmt und ungewaschen.
Sie eignet sich zum Filzen und Spinnen und zur Weiterverarbeitung als Garn zum Weben und Stricken/ Sticken.
Wir bieten die Wolle (in großen, blauen Müllsäcken) zum Verkauf an Alle, die die Wollverarbeitung auf Mittelaltermärkten vorführen und Handgemachtes aus feiner Schurwolle verkaufen. Sie ist entweder in Oberhausen abzuholen, oder wir versenden innerhalb Deutschlands. Preise auf Anfrage.
Rohwolle, Schurwolle, unbehandelt Heilwolle, Rohwolle von unseren Therapie-Schafen Lucie, Lilli und Luna
* Rohwolle, nur einmal mit kaltem Brunnenwasser klar ausgespült und im Schatten luftgetrocknet * natürlicher Fettgehalt an Lanolin usw. * als Heilwolle / Fettwolle einsetzbar (Windeldermatitis, Mastitis, Dekubitus u. a. ) * Schur Juli 2009 * kühl und trocken gelagert, ohne Parasiten * naturbelassen, naturfarben hell * von unseren Hobbytieren, extensive robuste Offenstallhaltung * nicht augebürstet (nicht kardiert), evt mit trockenen Pflanzenteilen (Gras, Heu, Stroh, Einstreu, Hecke), aber grob gesäubert * zum Basteln, Färben, Osternest, Weben, Spinnen, Stricken, Makramee, Filzen, Märchenwolle, * als Füllmaterial für Baby- oder Kleinkind-Spielpuppen * als Kissenfüllung * für Erlebnispädagogik, Schulklassen, Pfadfinder, Kindergärten, Jungschargruppen ... * für Ergotherapie, Schwerstbehindertenarbeit
Wir verkaufen ab 500 gr Material wie beschrieben. Bei Bedarf auch größere Mengen verfügbar.
Bei Interesse bitte melden:
oder 0152 1844040
Proviantnetz zum Verstecken von zivilen Untensilien
Ausgangspunkt ist ein Ring aus Knochen. Als Größenmaß für gleichgroße Löcher dient ein Stock. Die Bänder sind aus Hanf.
Man schneidet sich gleich lange Hanfbänder und knotet sie doppelfädrig so um den Knochenring, daß die Enden lose hängen.
Das macht man so oft, bis man keine Bänder mehr auf den Konochenring knoten kann.
Nun arbeitet man sich rechts herum vor. Man verknotet immer einen Faden mit dem Nächsten vom neuen Knoten.
Dazu legt man beide Fäden um den Stock und knotet doppelt zu.
Danach den Stock heraus ziehen und weiter gehts so lang wie der Beutel groß werden soll.
Zum Schluß bildet man mit den Fadenenden Schlaufen durch die man einen Lederriemen ziehen kann, mit dem man den Beutel verschließt.
Nun kann man noch einen Stoffbeutel aus feinem Leinen nähen und in den so geknüpften Hanfbeutel stecken.
Darin verstecken wir auf den Lagern Handy`s, Schlüssel oder Tabak.
Und nun viel Spaß. Windows Live Spaces
Fingerweben....
die einfache Form von Brettchenweben.
Ausgangspunkt ist ein langer Stock (fest in der Erde gesteckt) oder Tischbein (Zeltstange, Stuhl...). Die Fäden sind pflanzengefärbte Schurwolle in verschiedenen Farben.
Da es keinerlei Informationen im Internet und auch keine Bücher gibt kann man die verschiedenen Muster nur durch Versuche selber erarbeiten.
Also der Stock ist fest. Nun binden wir 7 lange, verschieden farbige Fäden so an den Stock, daß sie doppelfädrig hängen. Die Enden jeden Fadens werden nun verknotet, sodaß wir Schlaufen haben, in die wir die Finger stecken können.
Wir haben die Erfahrung gemacht, daß uns das weitere Vorgehen (Reiten) leichter fällt, wenn wir mit den Fingern von oben in diesen Schlaufen stecken. Dabei halten wir die Schlaufen ein wenig mit dem oberen Fingerglied fest und durch den Abstand zum Stock auch sehr stramm.
Das Weben geht nun so, daß man die Fäden so mit den Fingern aufnimmt, daß der rechte Zeigefinger frei ist und den ersten Schritt machen kann.
Auf der linken Hand liegen die Fäden auf dem kleinen Finger, dem Ringfinger, dem Mittelfinger und dem Zeigefinger (4 Fadenschlaufen). Auf der rechten Hand auch vom kleinen Finger ausgehend die anderen 3 Fadenschlaufen.
Mit dem rechten Zeigefinger ziehen wir nun den Faden des linken kleinen Fingers durch die Schlaufe des linken Ringfingers und halten diesen Faden auf dem rechten Zeigefinger. Der linke kleine Finger hat jetzt keinen Faden mehr
Jetzt reiten die Finger der linken Hand jeweils um eine Fadenschlaufe weiter, sodaß alle Finger wieder wie in der Asgangsposition besetzt sind.
Den Vorgang wiederholen wir jetzt mit dem linken Zeigefinger. Wir ziehen den Faden des rechten kleinen Fingers durch die Fadenschlaufe des rechten Ringfingers.
Nach jedem Durchgang ziehen wir die so verkräuzten Fäden stramm in dem wir die Arme vor uns ausbreiten.
Den Arbeitsgang so oft wiederholen bis die Fäden zu kurz sind.
Die Enden Fest verknoten, damit sich das Band nicht wieder auflöst.
So entstandene Bänder haben wir als Zierborten auf unsere Tunikas genäht.
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